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Der heilige Martini und seine Bräuche

Am 11. September wird traditionell nicht nur das „Martini-Gansl“ verspeist sondern man denkt auch den Namensgeber dieses besonderen Tages, den heiligen Martin von Tours.

Martin der barmherzige Soldat der römischen Armee
Der Legende nach ritt ein Gardeoffizier namens Martin auf einem Schimmel durch eine eisig kalte Winternacht im Jahre 334 nach Christus. Er war unter seinen Kameraden wegen seiner Nächstenliebe und Geduld bekannt und galt durch seine Bescheidenheit eher als Mönch und weniger als Soldat und Krieger. Stets behielt er nur das nötigste seines Soldes für sich und verschenkte alles andere an die Armen und Kranken. In der schicksalhaften Nacht hielt sich Martin vor den Toren der Stadt Amiens auf als ihm ein Bettler auffiel der um Hilfe bat und fror aber ihm niemand helfen wollte. Martin, der selbst nur das besaß was er am Leib trug, zog sein Schwert und zerschnitt seinen Umhang in zwei Hälften und gab eine dem frierenden Bettler.
In dieser Nacht erschien Martin im Traum Christus der den Engeln zurief, dass Martin ihn gerettet hätte. Am Tage entschied Martin aus der Armee aufzutreten und ein Mönch zu werden.  Einige Jahre später wurde er zum Bischof von Tours geweiht.

Brauchtum zum Hl. Martin
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Das Ganslessen geht einer Legende nach auf die Gänse zurück, welche den Mönch Martin damals verrieten als sich vor der Bischofsweihe verstecken wollte. Der vorchristliche Ursprung hängt mit Schlachtfesten rund um die Erntezeit im Herbst zusammen.
Die Lichtprozessionen zum Martinsfest gehen auf vorchristliche Rituale zurück bei welchen böse Geister durch das Feuer und die Laternen vertrieben werden sollten. Außerdem versprach man sich dadurch Fruchtbarkeit und Ernteerfolg für das nächste Jahr. Die Kirche wollte den haidnischen Bräuchen entgegenwirken und so zündet man vielerorts auf dem Dorfplatz vor der Kirche Martinsfeuer an, durch dieses können die Besucher den Segen der Kirche erhalten und oftmals werden rund um das Feuer auch Glühwein getrunken und Lieder gesungen.

 

 

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