Die Geschichte der Salzburger Festspiele - IMLAUER Hotels & Restaurants

Die Geschichte der Salzburger Festspiele

Die Vorbereitungen zur Festspielzeit laufen auf Hochtouren und die Opernhäuser können sich auch dieses Jahr mit einem hervorragendem Programm und internationalen Stars schmücken. Aber wie, wann und warum wurden die Salzburger Festspiele überhaupt ins Leben gerufen. Im Folgenden finden entführen wir Sie in die Salzburger Geschichte zur Geburtsstunde der weltbekannten Festspiele.

1860: Die Vision der Saisonstadt
Um die Salzburg international bekannt zu machen und den Fremdenverkehr zu erhöhen wurde eine Saisonstad par excellence nach Schweizer Vorbild geplant. Um die notwendigen Bedingungen hierfür zu schaffen wurde das Bauverbot vor den Befestigungsanlagen (das war ein angelegter Schutzwall rund um den heutigen Kern der Stadt) aufgehoben, die Salzach wurde reguliert und der Hauptbahnhof wurde eröffnet. Die nationalen und internationalen Besucher konnte ab diesem Zeitpunkt mit der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn gemütlich von Salzburg nach Wien in „nur“ 8 3/4 Stunden reisen.
Die Stadtregierung förderte und forderte den Bau von Straßen- und Kanalanlagen sowie Hotels um den ankommenden Gästen bestmöglichen Komfort zu bieten, in dieser Zeit entstanden viele noch existierende Grand Hotels wie das Bristol am Makartplatz (damals Elektricitäts-Hotel), das Hotel Sacher (damals Österreichischer Hof) und die Bergerbräuers Bierhalle, aus welchem später das Hotel Pitter entstand.

1870 – 1877: Der Beginn der Festspiele
Um den Anreiz nach Salzburg zu kommen zu vergrößern veranstaltete die 1870 gegründete Internationale Mozart-Stiftung ab 1877 eine Reihe von Salzburger Musikfesten welche heute als Vorläufer der Salzburger Festspiele gelten. Überdies lockte der beginnende Mozartkult ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr und mehr Gäste nach Salzburg.

1920: Der Aufschwung und die erste goldene Ära der Festspiele
Nachdem sich die Welt langsam vom ersten Weltkrieg erholte avancierte Salzburg in den Sommermonaten zu einem viel besuchten Ort, auch weil das künstlerische Angebot ab 1920 mit „Festspielen“ bereichert wurde. Im August 1921 besuchten mehr Gäste denn je die Mozartstadt. In den Zeitungen wurde von den internationalen Gästen geschwärmt.

Während des 2. Weltkrieges konnten die Festspiele nicht weiter aufgeführt werden, jedoch griff man in den Nachkriegsjahren das Konzept wieder auf und knüpft nun an die goldenen Zeiten der Zwischenkriegsjahre an.

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