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DIE SCHÖNSTEN PARKS UND GÄRTEN IN WIEN

Wer den ganzen Tag unterwegs ist – egal ob beruflich oder zum Vergnügen – braucht auch mal eine Auszeit. Wien ist eine grüne Stadt mit vielen Oasen, in denen man Kraft und Energie tanken kann. Deshalb stellen wir Ihnen die schönsten Parks und Gärten von Wien vor.

Hier kann man spazieren, gemütlich sitzen und die Sonne genießen, eine Runde laufen oder Denkmäler und  historische Bauten entdecken. Die Wiener Parks und Gärten sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und werden liebevoll gepflegt und erhalten.

Volksgarten

Der Volksgarten liegt direkt an der Wiener Ringstraße zwischen Burgtheater und Heldenplatz. Er ist der erste Garten in kaiserlichem Besitz, der der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, und zwar bereist 1823. Schon zwei Jahre nach der Eröffnung erhielt er den  Namen „Volksgarten“.

Beherrscht wird der Garten von dem strahlend weißen Theseustempel. Er wurde bereits 1823 errichtet und enthielt ursprünglich eine Theseus-Skulptur von Antonio Canova. Diese befindet sich heute aber im Kunsthistorischen Museum.

Der Garten bezaubert die Besucher vor allem mit seiner Rosenpracht. Über 3000 Rosensträucher zieren den Volksgarten und zeigen dabei über 200 Rosensorten.

Bestaunen sollten Sie unbedingt die Morgenländische Platane (neben dem Theseustempel), die mit einer Höhe von 20 Metern und einem Baumstamm von 3,6 Meter Umfang majestätisch den Garten ziert. Sie steht seit 1951 unter Denkmalschutz.

Garten von Schloss Belvedere

Dieses Prunkstück barocker Gartengestaltung im französischen Stil ist nicht nur bei Wien-Besuchern, sondern bei den Wienern selbst sehr beliebt. Die großzügige Gartenanlage zwischen dem Oberen und dem Unteren Belvedere besteht aus drei Ebenen mit symmetrischen Blumenparterres, Wasserbassins, Treppen und beschnittenen Hecken. Ein großer Teich auf der Südseite des Oberen Belvederes erweitert den Garten.

Wer hier zu Besuch ist, sollte unbedingt auch den etwas versteckten Alpengarten besuchen. Er zeigt eine wunderbare Sammlung an alpinen Pflanzen. Diese Sammlung wurde bereits 1803 von drei österreichischen Erzherzögen begonnen und befand sich ursprünglich im Schlosspark von Schönbrunn. Der Garten enthält außerdem eine wunderschöne Sammlung von Rhododendronsträuchern und japanischen Bonsai.

Achtung: Der Garten ist in den Wintermonaten geschlossen.

Zur Gartenanlage gehört außerdem noch der sogenannte „Kammergarten“. Er war ursprünglich der Privatgarten des Prinzen Eugen, in dem er nur seine engsten Freunde empfing. Ebenfalls zur Gartenanlage gehört der „Botanische Garten“, der auch eine Vielzahl an nicht heimischen Pflanzen wie Orchideen und Sukkulenten enthält.

Fotos: Belvedere © Wien Tourismus / Christian Stemper

Parkanlage von Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Wien. Wer hier zu Gast ist, sollte sich die Zeit für einen Spaziergang durch die ausgedehnte Parkanlage nehmen. Die prachtvollen symmetrisch angelegten Blumenrabatte, der am Ende liegende Neptunsbrunnen und der dahinter aufsteigende Hügel mit der Gloriette bietet ein atemberaubendes Panorama. Wer den Aufstieg wagt und auf das Dach der Gloriette steigt, wird mit dem umgekehrten Panorama belohnt, das eine herrliche Sicht auf das Schloss und die Stadt bietet.

Rechts und links der Blumenrabatte kann man durch verzweigte Alleen flanieren und stößt dabei immer wieder auf Brunnen, Statuen, inszenierte römische Ruinen oder den Irrgarten. Rechts vom Neptunsbrunnen beginnt der Tiergarten Schönbrunn, der älteste erhalten Tiergarten Europas.

Einen Besuch wert ist das Palmenhaus am entgegen gesetzten Ende des Tierparks. Dieses wunderschöne Gebäude wurde 1882 eröffnet. Es enthält eine in drei Bereichen – Kalthaus, temperiertes Haus und Warmhaus – eine großartige Sammlung an Pflanzen aus der ganzen Welt.

Foto 1: Schloss Schönbrunn, Schlosspark © Wien Tourismus / Peter Rigaud

Foto 2: Palmenhaus, Schlosspark Schönbrunn © Wien Tourismus / Paul Bauer

1000 Parks und Gärten

Wien bietet insgesamt rund 1000 Parks und Gärten. Hier noch einige besondere Nennungen.

Ein unter Wien-Besuchern wenig bekannter Park ist der Türkenschanzpark im 18. Wiener Gemeindebezirk. Verschlungene Wege, Brunnen und Teiche, Springbrunnen und ein Kinderspielplatz machen ihn zu einem beliebten Ziel. Vor allem aber enthält er viele seltene Pflanzen, die großteils beschriftet sind. Wenn Sie hierher kommen, sollten Sie sich auch die Gegend rund um den Park ansehen. Viele alte Villen mit schönen Gärten versetzen Sie in ein anderes Jahrhundert.

Der Wiener Augarten, nur wenige Gehminuten von unseren beiden Wiener Hotels, IMLAUER Hotel Wien und IMLAUER Hotel Nestroy, ist ein weiteres Beispiel für einen Barockgarten. Auch hier kann man sich wunderbar erholen. Eine Besonderheit sind zwei der insgesamt sechs Wiener Flaktürme, die im zweiten Weltkrieg errichtet wurden.