Bild: Salzburg mit Festung und Dom

THE PLACE TO FEEL HISTORY

SCHLOSS MIRABELL UND SEINE GÄRTEN

Kaum ein Ort in Salzburg genießt eine so große Bekanntheit wie Schloss Mirabell mit seinen prachtvollen Gärten. Die leuchtenden Blumenbeete, die elegante barocke Architektur und der freie Blick auf die Festung Hohensalzburg machen diesen Ort zu einem besonderen Anziehungspunkt – für Einheimische ebenso wie für Gäste aus aller Welt.

Jahr für Jahr kommen zahlreiche Hochzeitspaare hierher, um sich im prunkvollen Marmorsaal das Jawort zu geben. Fans des weltberühmten Films und Musicals „The Sound of Music“ erleben an den Originalschauplätzen unvergessliche Szenen und Melodien erneut. Gleichzeitig genießen Salzburgerinnen und Salzburger die grüne Oase mitten in der Stadt – einen Ort der Ruhe, Schönheit und Inspiration.

So verzaubert Schloss Mirabell mit seiner einzigartigen Atmosphäre Tag für Tag Menschen aus aller Welt.

Liebe, Prunk und Feuer

Die wechselvolle Geschichte des Schlosses beginnt um 1606. Erzbischof Wolf Dietrich ließ hier einen ersten Schlossbau errichten, der in Teilen des Fundaments heute noch erhalten ist. Er baute das Schloss für seine Geliebte, Salome Alt, mit der er 15 Kinder hatte. Dies war wohl einer der Gründe, warum er 1612 gestürzt und eingesperrt wurde.

Die barocke Gestaltung und wesentliche Vergrößerung des Schlosses erfolgte in den 1720er Jahren. Erzbischof Franz Anton von Harrach liebte prunkvolle Bauten und ließ neben einer Neugestaltung der Salzburger Residenz auch das Schloss Mirabell umbauen. Baumeister war Johann Lucas von Hildebrandt. Er errichtete zahlreiche Palais und Schlösser in Österreich, aber auch die Peterskirche in der Wiener Innenstadt.

Rund 100 Jahre später, nämlich 1818, hinterließ ein Stadtbrand große Schäden am Schloss. Da Salzburg zu dieser Zeit kein eigenes Erzbistum mehr war, sondern zu Österreich gehörte, erfolgte die Renovierung im Auftrag von Kaiser Franz I.

Bild: Löwenstatue im Garten von Schloss Mirabell
Bild: Mirabellgarten mit Blick auf die Festung

Das Schloss als Zentrum der Stadt

Heute werden die Räumlichkeiten des Schlosses von den Ämtern des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung genutzt. Allerdings kann man noch den prächtigen Marmorsaal und die Engelsstiege besichtigen. Diese entstanden während des Umbaus in den 1720er Jahren und vermitteln eine Ahnung davon, wie prachtvoll das Schloss einst ausgestattet war.

Ganz im Sinne der ursprünglichen Erbauung dient der Marmorsaal heute für Trauungen genutzt. Liebespaare aus aller Welt kommen hierher, um den schönsten Tag ihres Lebens zu feiern. Im Marmorsaal finden allerdings auch regelmäßig klassische Konzerte statt. Eine gute Möglichkeit, das Ambiente dieses wunderschönen Saals zu genießen.

Wer das Schloss von der Gartenseite (Pegasusbrunnen) betritt, sollte unbedingt den Blick auf den Boden richten. Er wurde mit einer modernen Ansicht der Stadt Salzburg und Umgebung beklebt. Hier können Sie testen, wie gut Sie sich schon in Salzburg zurechtfinden.

Die wunderschönen Gärten von Mirabell

Wenn Sie von unseren Salzburger Hotels, IMLAUER Hotel Pitter, IMLAUER & Bräu Hotels Salzburg oder IMLAUER Palais Mirabell, losstarten, sind Sie in wenigen Gehminuten beim Rosenhügel. Er bietet Ihnen den ersten wundervollen Ausblick auf Schloss, Garten und Festung.

Wenn Sie außerdem Fan des Films „Sound of Music“ über das Leben der Familie Trapp sind, dann wird Ihr Herz jetzt höher schlagen. Die Treppen hinab zum Garten und der hier liegende Pegasusbrunnen, sind Schauplätze des berühmten Musikfilms von 1965.

Die kunstvoll angelegten Blumenbeete zieren den großen Garten mit einem Springbrunnen im Mittelpunkt. Der direkt am Schloss gelegene Rosengarten verleiht südliches Flair. Etwas versteckt liegt das Heckentheater, das ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammt. In einem Nebenhof findet sich schließlich der Eingang zur Orangerie mit exotischen Pflanzen und Palmen.

Bild: Springbrunnen mit Schloss Mirabell im Hintergrund
Bild: Zwergerlgarten im Schloss Mirabell

Europas ältester Zwergerlgarten

Ende des 17. Jahrhunderts war der Mirabellgarten neu gestaltet worden, und zwar von Johann Bernhard Fischer von Erlach, einer der bedeutendsten Barock-Architekten Österreichs.

Im Zuge der Neugestaltung wurde auch der sogenannte „Zwergerlgarten“ errichtet. Er ist der älteste seiner Art in Europa. Die 28 (heute nur noch 24) Skulpturen sind aus Untersberger Marmor gefertigt. Sie zeigen humorvolle Darstellungen kleinwüchsiger Personen. Fischer von Erlach folgte damit dem Geschmack der Zeit.

Die ursprüngliche Gartenanlage mit mehreren Brunnen und den 28 Statuen auf hohen Sockeln ist nicht mehr erhalten. Heute sind die verbliebenen 24 Statuen an der Wasserbastei aufgestellt.