THE PLACE TO EXPLORE

WIEN GANZ NAH

Wer nach Wien kommt, hat meist eine lange Reihe von Sehenswürdigkeiten geplant, die er/sie auf keinen Fall verpassen will: Schloss Schönbrunn, Stephansdom, das Kunsthistorische Museum und vieles mehr.

Man muss aber nicht weit gehen, um Wien von einer etwas persönlicheren Seite kennenzulernen. Im Umkreis unserer beiden Hotels, dem IMLAUER Hotel Wien und dem IMLAUER Hotel Nestroy, kann man das urbane Leben und Treiben der Stadt kennenlernen und dabei einige Sehenswürdigkeiten entdecken.

Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch den 2. Wiener Bezirk!

Die Riesen des Augarten

Wenn Sie von unseren Hotels Richtung Taborstraße spazieren und dort nach rechts einen Block bis zur Kreuzung „Obere Augartenstraße“ gehen, stehen Sie praktisch schon vor dem Wiener Augarten. Ursprünglich eines der kaiserlichen Jagdgebiete, ist dieser Park heute eine ausgedehnte Anlage, die nicht nur zum Spazieren, Erholen oder einer Runde Laufen einlädt.

Mitten im Augarten stehen zwei der sechs Wiener Flaktürme, Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurden zur Fliegerabwehr und als Schutzbunker errichtet. Nach dem Krieg stellte man fest, dass sie aufgrund Ihrer massiven Bauweise und der Nähe zu Wohngebieten nicht so einfach wieder abgetragen werden konnten. Heute werden diese Flaktürme zum Teil genutzt, z. B. das Haus des Meeres im 6. Bezirk. Vor allem aber sind sie auch Mahnmale für die Gräuel des Kriegs und aus dem Wiener Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

Weißes Gold und feinste Handwerkskunst

Wenn Sie durch den Augarten spazieren, sollten Sie unbedingt das Wiener Porzellanmuseum besuchen, das hier angesiedelt ist.  Die Wiener Porzellanmanufaktur befindet sich seit 1923 im Augarten, geht aber auf eine lange Tradition zurück.

Nur wenige Jahre nachdem das Geheimnis der Herstellung des „Weißen Goldes“ in Dresden entschlüsselt wurde (1710, Meißner Porzellan), wurde auch in Wien 1718 mit der Porzellanherstellung begonnen. Das Wiener Porzellan machte sich rasch einen Namen und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

Gleich neben der Porzellanmanufaktur im Wiener Augarten befindet sich das Porzellanmuseum. Hier erfahren Sie nicht nur mehr über die Herstellung des Porzellans, seine Geschichte und die verschiedenen Stile im Wiener Porzellan. Sie können auch nach Lust und Laune einkaufen und Souvenirs erstehen.

Das Kriminalmuseum

Noch näher als der Augarten liegt das Wiener Kriminalmuseum, ein interessanter Ort, um mehr über Verbrechen und dessen Bekämpfung in Wien zu erfahren. Sie starten wieder vom Hotel Richtung Taborstraße, überqueren diese und gehen weiter die Haidstraße entlang. In der zweiten Querstraße finden Sie rechts das Kriminalmuseum (Große Sperlgasse 24).

Schon allein das Gebäude ist eine Sehenswürdigkeit. Das sogenannte „Seifensiederhaus“ ist seit dem 17. Jahrhundert urkundlich nachweisbar. In 20 Räumen erfahren Sie alles über die dunklen Seiten Weins und der Verbrechensbekämpfung vom Mittelalter bis heute.

Ein hippes Viertel

Wenn Sie jetzt eine Erfrischung brauchen, sollten Sie unbedingt den Karmelitermarkt besuchen. Einfach weiter die Haidstraße entlang und schon stehen Sie vor dem Markt. Hier gibt es von Montag bis Samstag frisches Obst und Gemüse und rundum viele hippe Lokale und Restaurants.

Besonders schön ist der Karmelitermarkt an den Samstagen, wenn Bauern aus dem Wiener Umland Ihre Produkte anbieten. Dann finden Sie hier selbstgebackene Brote, heimischen Käse, frisches Obst und Gemüse, selbstgemachte Marmeladen und Säfte und vieles mehr.

Hier kann man wunderbar flanieren, ganz entspannt etwas essen oder trinken und man findet sicher das eine oder andere Mitbringsel für Zuhause.

Vergnügen pur

Diese Sehenswürdigkeit braucht nicht viele Erklärungen und steht bei fast allen Wien-Besuchern auf dem Programm: der Wiener Prater. Diesmal starten Sie von den Hotels aus Richtung Nestroyplatz. Hier können Sie entweder eine Station mit der U-Bahn bis Praterstern fahren oder Sie gehen zu Fuß die Praterstraße nach links entlang und gelangen so zum Praterstern.

Der Wiener Prater, von den Einheimischen liebevoll „Wurstlprater“ genannt, ist mit seinen unzähligen Attraktionen ein Vergnügungsparadies für Groß und Klein. Hier kann man sich wunderbar gruseln, das Adrenalin durch die Adern rauschen lassen oder sich etwas nostalgisch in einem Autodrom vergnügen.

Auf keinen Fall verpassen sollten Sie eine Fahrt im Wiener Riesenrad. Es ist eines der Wiener Wahrzeichen und dreht seit 1897 seine Runden im Wiener Prater. Mit einer Höhe von 65 Metern bietet es einen wunderschönen Blick über Wien.

Das grüne Herz von Wien

Manche Wiener behaupten, der Wurstlprater sei die Seele der Stadt. Hier kann man tatsächlich wunderbar das Wiener Gemüt beobachten. Das angrenzende Parkgebiet hingegen ist das grüne Herz der Stadt. Dieser Teil des Praters war ursprünglich ebenso wie der Augarten ein kaiserliches Jagdgebiet. Heute ist es ein großflächiges Erholungsgebiet, das viel Platz zum Laufen, Radfahren oder Spazieren bietet.

Hier kann man wunderbar entspannen und die Seele baumeln lassen. Und sollte Sie der Hunger oder Durst packen, dann nichts wie ab ins Schweizerhaus. Dort gibt’s die besten Stelzen und Ripperl, ganz nach österreichischer Manier.

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