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DIE WIENER KARLSKIRCHE

Wien bietet eine Reihe großartiger Kirchen und eine der schönsten ist die Wiener Karlskirche. Während der Wiener Stephansdom ein Meisterwerk der Gotik ist, handelt es sich bei der Karlskirche um einen wundervollen Prachtbau der Barockzeit. Vor einigen Jahren restauriert, erstrahlt sie nun wieder im vollen Glanz.

Die Wiener Karlskirche ist für Architektur- und Kunst-Liebhaber ebenso interessant wie für Geschichtsinteressierte. Bemerkenswert ist die Vereinigung verschiedener Stilvorbilder von Byzanz über Rom und Wien. Aber vielleicht macht gerade das den Charme dieser Kirche aus.

Ein Prachtbau für ein Gelübde

In Auftrag gegeben wurde die Kirche von Kaiser Karl VI. Er legte während einer verheerenden Pestepidemie in Wien das Gelübde ab, eine Kirche errichten zu lassen. Für den Bau wurde einer der wichtigsten Architekten der Zeit gewählt: Johann Bernhard Fischer von Erlach. Er hatte bereits zahlreiche Kirchen und Palais in Salzburg und Wien errichtet, darunter auch das Schloss Klessheim in Salzburg.

Bereits 1716, drei Jahre nach Kaiser Karls Gelübde, begann man mit dem Bau und stellte die Kirche bis 1739 fertig. Geweiht wurde sie dem Pestheiligen und Namenspatron des Kaisers, dem Hl. Karl Borromäus. Sein Leben wird in Reliefs auf den beiden Säulen rechts und links des ursprünglichen Haupteingangs dargestellt. Das Relief auf dem Giebeldach zeigt, wie durch die Fürbitten des Hl. Karl Borromäus die Pest in Wien ein Ende fand.

Eine Kuppel voller Wunder

Die Kuppel der Karlskirche ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und sehenswert. Mit einem Durchmesser von 25 Meter wirkt sie von vorne trotzdem schmal, da sie oval und nicht rund geschnitten ist. Richtig interessant wird es aber innen.

Auf 1250 m² findet sich ein Deckenfresko von dem Salzburger Barockmaler Johannes Michael Rottmayr. Es zeigt die Verherrlichung des Hl. Karl Borromäus und wurde ebenfalls restauriert. Im Zuge dieser Arbeiten konnte man das Fresko besichtigen. Das Interesse war und ist so groß, dass es heute einen fest installierten Panoramalift mit Plattform gibt. Hier kann man ganz nah und intensiv die Fresken betrachten. Eine Möglichkeit, die man sonst in keiner Kirche findet. Der Lift inmitten der Kirche ist etwas ungewohnt, aber dieses einmalige Erlebnis ist es wert.

Wichtig für Ihren Besuch

Die Karlskirche können Sie einfach und bequem von unseren Hotels, Hotel IMLAUER Wien und Hotel Nestroy Wien, aus erreichen. Mit der U-Bahnlinie U 1 fahren Sie bis zur Station „Karlsplatz“ und gehen durch den Park.

Der Eingang zur Karlskirche befindet sich auf der linken Seite. Die Kirche ist von Montag bis Samstag von 9.00 bis 18.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Panoramalift kann Montag bis Samstag von 9.00 bis 17.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 18.30 Uhr genutzt werden

Der Eintrittspreis inklusive Panoramalift beträgt pro Erwachsenen € 8,00.

Der Lift bringt Sie auf eine Höhe von 32 Meter, von wo aus mehrere Stufen weiter nach oben führen. Seien Sie sich dessen bewusst und verzichten Sie bei Höhenangst lieber auf die Besichtigung der Fresken.

Rund um die Karlskirche

Jeweils zu Ostern und in der Adventzeit wird der Platz vor der Karlskirche für einen Markt genutzt. Dann finden Sie hier eine Reihe von Ständen mit Kunsthandwerk, Schmuck, Kreativem und Kulinarischem. Besonders im Advent, wenn Lichter den Platz erhellen, ist die Atmosphäre vor der Karlskirche einmalig.

Wenn Sie schon einmal hier sind, sollten Sie es nicht versäumen, auch das Wien Museum zu besuchen. Es liegt gleich links von der Karlskirche und zeigt in beeindruckender und spannender Weise zahlreiche Artefakte zur Geschichte dieser Stadt. Wechselnde Ausstellungen ergänzen das Programm.

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